Mehr als fünfhundert Studenten haben seit dem Jahr 1964 ihre Studienzeit in Birkbrunn verbracht. Das Heimleben in Birkbrunn hat sie insbesondere durch den Geist der Freundschaft und des offenen Miteinanders geprägt.

Die Handwerker, die bei der Erweiterung von Birkbrunn mitwirkten, waren erstaunt, als sie die Heimbewohner mit einem Lächeln und bester Laune in ein Haus einziehen sahen, von dem man vieles sagen konnte, nur nicht, dass es ein komfortables, fertiges Haus war.

Diese Art des Handelns entspricht ganz dem Geist des Hauses, der die Überwindung der kleinen Widerwärtigkeiten als eine Art sportliche Herausforderung versteht und nicht als mühsame unangenehme Last. Das erklärt nicht nur die gegenwärtige, natürlich-fröhliche Atmosphäre, sondern auch die Treue vieler Heimbewohner, die sich auch nach Jahren und Jahrzehnten eng mit dem Haus verbunden fühlen.

So sind trotz des natürlichen Kommens und Gehens viele Kontakte der Altbirkbrunner mit dem Haus lebendig geblieben. Und einige sind es jetzt wieder geworden. Als das Kuratorium Ende des Vorjahres alle Ehemaligen über die Umbauten informierte, bekam es viele Antworten, die die Einzigartigkeit von Birkbrunn bestätigen. „Ich verbrachte vier Monate in Birkbrunn bevor ich auf die Cambridge University ging. Die Gastfreundschaft, die man einem jungen Protestanten entgegenbrachte, war unglaublich freundlich“.

Auf etwas unbritische Art fügt der heutige Principal Clerk of the House of Commons in London hinzu: „For 40 years Opus Dei has had at least one warm admirer in London“. Ein Villacher drückt sich so aus: „Die kurze, aber intensive Zeit in Birkbrunn hat mir für meinen weiteren Lebensweg geholfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und meine Offenheit und Toleranz verstärkt. Ich möchte diese Zeit nicht missen, sie hat viel zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen.“

Kurz gesagt: Menschen einander näherbringen – damals, heute und auch in Zukunft. Dafür steht Birkbrunn.