Ergänzung zur universitären Ausbildung in familiärer Umgebung, interdisziplinäre Kontakte und Freundschaft prägen das Studentenhaus.

Ein erfolgreicher österreichischer Jurist, der in den siebziger Jahren nach Birkbrunn kam, fasst heute seine ersten Eindrücke wie folgt zusammen: “Anstelle von Beton und Beengtheit prägten sehr viel Holz und offener Raum den Ort. Dazu kamen durchwegs fröhliche Gesichter aus Finnland, Japan, dem Kongo, Niederösterreich, dem Rheinland, Salzburg, Kärnten, den USA, Kroatien, Irland, etc.

Und es wurde studiert und studiert. So nebenbei (neben den vielen Paragraphen) konnte man auch einiges über Gärungstechnik, Kinderheilkunde, Heidegger, doppelte Buchhaltung und Bauingenieurwesen erfahren. Rückblickend – und komprimiert – verknüpfe ich mit Birkbrunn die Schlagworte: offen, weit, solide“.

Gerade in diesem Zusammengehörigkeitsgefühl des College Systems sehen wir den Grundpfeiler des Bildungsprojekts BirkbrunnNeu. Im bewusst gesuchten Kontakt mit Studenten unterschiedlicher Studienrichtungen und Herkunft sind Tugenden gefragt und zu erlernen.

Das Zusammenleben, die Diskussionen und die gemeinsamen kulturellen Aktivitäten dienen als „Turnierplatz“ um Eigeninitiative, Rücksichtnahme, das Vertreten des eigenen Standpunkts, Zuhören, Hilfsbereitschaft und das Verfolgen der eigenen Ziele als gelungenes Zusammenspiel dieser Extreme zu üben. Den Rahmen dazu bieten das akademische Zusatzprogramm, Arbeitskreise und Vorträge.

Auch Sport und gemeinsame Freizeitgestaltung kommen nicht zu kurz. Die Nähe des Hauses zu Sportanlagen, am Rand des Türkenschanzparks sowie am Fuß von Kahlenberg und Leopoldsberg, erleichtert den Ausgleich zum intensiven Lernen.